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Link-Check: Betrugsrisiko einschätzen

Füge einen Link aus einer Mail oder Nachricht ein. Du bekommst eine Einschätzung von 0 bis 100 und siehst genau, warum – die Seite selbst rufen wir nicht auf.

Was auf unserem Server passiert

Die erste Einschätzung rechnet dein Browser aus der Adresse selbst. Danach geht der Link verschlüsselt an unseren Server in Deutschland. Der fragt das DNS, ob der Name existiert, und den öffentlichen Dienst rdap.org, wie alt die Domain ist – dabei wird nur der Domainname weitergegeben. Die Seite hinter dem Link ruft niemand auf. Der Link wird weder gespeichert noch protokolliert; gegen Missbrauch zählen wir die Anfragen je Netzwerkadresse eine Stunde lang als verschlüsselter Hashwert. Mehr in der Datenschutzerklärung (Orientierung, keine Rechtsberatung).

Im Konto direkt mit deinen SafeDoc-Dateien: Dieselbe Prüfung, griffbereit neben deinen Dateien.

Wozu das gut ist

„Ihr Konto wurde gesperrt“, „Ihr Paket wartet“, „Bitte bestätigen Sie Ihre Daten“: Betrugsmails leben von Links, die echt aussehen. Oft verrät die Adresse selbst den Trick – ein Buchstabe zu viel, eine Ziffer statt eines Buchstabens, ein kyrillisches „а“, oder der Name der Bank steht vorne und die eigentliche Domain gehört jemand ganz anderem.

Dieses Werkzeug liest die Adresse so, wie es ein vorsichtiger Mensch tun würde, und sagt dir, was auffällt und wie viel es wiegt. Es ersetzt nicht dein Urteil:

  • Echte Banken und Paketdienste fragen nie per Mail nach Passwort, PIN oder TAN.
  • Öffne wichtige Seiten lieber über dein Lesezeichen oder die App.

Häufige Fragen

Ist ein Link mit niedriger Zahl sicher?

Nein. Die Zahl ist eine Einschätzung aus Merkmalen der Adresse, keine Garantie. Auch eine unauffällige Adresse kann auf eine gefährliche Seite führen, und eine auffällige kann harmlos sein. Verlass dich im Zweifel auf den Absender, nicht auf die Zahl.

Ruft ihr die Seite hinter dem Link auf?

Nein, nie. Wir untersuchen nur die Adresse selbst. Unser Server fragt zusätzlich mit dem reinen Domainnamen das DNS (gibt es den Namen, hat die Domain Mail-Empfang, wo liegen ihre Nameserver?) und den öffentlichen RDAP-Dienst, wie alt die Domain ist. Mit der Seite selbst nehmen wir keinen Kontakt auf.

Wird mein Link gespeichert?

Nein. Der Link wird nur für die Einschätzung verwendet und weder gespeichert noch protokolliert. Um Missbrauch zu bremsen, zählen wir die Anfragen je Netzwerkadresse eine Stunde lang – als verschlüsselter Hashwert.

Wie entsteht die Zahl?

Jedes Merkmal bringt Punkte, die Summe wird auf 0 bis 100 begrenzt. Viel wiegen zum Beispiel ein Name, der eine bekannte Marke mit fremden Buchstaben nachahmt (55 Punkte), eine Tippfehler-Domain (50) oder eine Marke vor einer fremden Domain (40). Wenig wiegt eine auffällige Endung (10) – sie allein beweist nichts. Unter 25 Punkten zeigen wir „keine“ oder „kaum Warnzeichen gefunden“, ab 50 „viele Warnzeichen“. Jeder Grund steht mit seinen Punkten im Ergebnis, sortiert nach Adresse, Marke sowie Domain-Alter und Technik.

Gibt es dahinter eine Datenbank bekannter Betrugsseiten?

Nein. Wir nutzen nur kleine, von Hand gepflegte Listen: bekannte Marken und ihre echten Adressen (Banken, Paketdienste, Behörden, Shops, Krypto-Börsen), Kurz-Link-Dienste, Gratis-Hoster, auffällige Endungen und typische Lockwörter. Deshalb kann eine echte Seite einer Marke als auffällig erscheinen, wenn ihre Adresse nicht in unserer Liste steht.

Ich habe schon geklickt – was jetzt?

Hast du Zugangsdaten eingegeben, ändere das Passwort sofort über die echte Seite und schalte, wo möglich, die Zwei-Faktor-Anmeldung ein. Hast du Bankdaten eingegeben, ruf deine Bank an und lass das Konto bzw. die Karte sperren. Lade nichts herunter, was die Seite anbietet.

Alle Werkzeuge im Überblick

Mit SafeDoc teilst du Dateien über eigene Links – statt über Anhänge, die niemand einschätzen kann.

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